Die Yogaübung und das Erleben ihrer Form

Jede Yogastellung bzw. asana besitzt ihre eigene charakteristische Form. Der Kopfstand beispielsweise drückt die senkrechte Linie aus, die Waage dagegen die horizontale Ausdehnung. In der Vorwärtsbeuge der Kopf-Knie-Stellung zeigt sich die geschlossene, bodennahe Form, während sich im Halbmond zwei offene Bögen zu einer Form abstimmen. Und beim Dreieck erinnert schon der Name an seine Form, aber betrifft auch die Dreigliederung, welche in der Stellung angewendet wird.

 

Jede Form und jede Proportion, das Verhältnis der Körperglieder zueinander, kann objektiv wahrgenommen und erlebt werden. Der Körper wird dadurch zu einem betrachtbaren Objekt und man lernt, den Körper auf freiere und leichtere Weise zu führen, ihn zu harmonischen Formen zu gestalten.

 

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, worauf man achten kann, zum Beispiel ganz einfach nur auf die gesamte Form oder auf die Proportionen der Körperglieder, auf ein Zentrum, das den Mittelpunkt der Stellung bildet, auf die Dreigliederung, die sorgfältige Differenzierung und vieles mehr. Hier findest Du einige Beispiele, probiere es am besten selbst gleich aus...